Wissenschaft & Forschung

Präsolarer Kometeneinschlag in Bayern

Ein gewaltiges Kraterfeld im bayrischen Chiemgau – 27 mal 58 Kilometer groß – deutet auf einen Meteoriteneinschlag hin. 200 vor Christus soll ein präsolarer Komet die Landschaft zwischen Altötting und dem Chiemsee umgepflügt haben.

Präsolar deshalb, weil Forscher im gesamten Absturzgebiet Spuren winzigster Metallstücke gefunden haben – darunter höchst seltene Mineralien wie Xifengit und Gupeiit.

Weltweit wurde solche Metalle bislang nur an drei Orten entdeckt. Der Geowissenschaftler Viktor Hoffmann geht davon aus, dass diese “präsolare Masse” aus der Geburtsstunde des Sonnensystems stammt.

Die zeitliche Bestimmung des Meteoriteneinschlages machten die Forscher anhand von archäologischen Funden in unmittelbarer Nähe der Krater fest. Unter den Fundstücken sollen auch keltische Nägel gewesen sein – schockerhitzt von der ungeheuren Hitze, die beim Aufprall des Kometen frei wurde. Auch römische Funde wurden gemacht, die eine Datierung auf die Zeit um 200 vor Christus erlaubten.

Just aus dieser Zeit stammen auch historische Überlieferungen, wonach “gehäuft Steine vom Himmel fielen”. Die Menschen dieser Zeit waren so verängstigt, dass die Priester Roms nach dem Standbild der Kybele in Kleinasien schickten, um die erzürnten Götter zu besänftigen.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,324750,00.html

1 comment

  1. steve77

    eit ca. 2 Jahren verfolge ich nun die Diskussion um den Chiemgau Kometen. Habe mich auch intensiv in die originale Website […]* des Forscherteams eingelesen.

    Dieses Team arbeitet seit nunmehr 5 Jahren an dieser sensationellen Entdeckung, die inzwischen weltweit in der einschlägigen Presse und in internationalen Forschergruppen als höchst wahrscheinlich diskutiert wird.

    Doch anscheinend gibt es hierzulande einige Leute, denen wohl mehr daran liegt, dieses höchst interessante Thema durch bewusste Irreführung und Behördenpropaganda zu torpedieren.

    Wenn man aufmerksam in den dazu relevanten Internet-Foren und in der Presse liest, kann man bemerken, dass immer wieder dieselben negativen Beiträge von denselben Personen erscheinen.

    Es drängst sich stark der Verdacht auf, dass hier eine gezielte Diffamierung rechtschaffener Menschen versucht wird, mit dem Ziel, seine eigenen Pfründe zu sichern.

    Und so wie es aussieht, hat sich keiner dieser Leute die Mühe gemacht, einmal die originalen Forschungsberichte des Chiemgau-Impact-Teams durchzulesen.

    Wie man dort auch erfährt, hat die Gruppe sämtliche Kosten Ihrer Forschungsarbeit selbst getragen, ohne nur einen Cent von staatlicher Seite bekommen zu haben. Im Gegensatz zu den behördlichen Vertretern der Kritiker, die sich seit zig Jahren Ihren Stuhl vom Staat vergolden lassen.

    Könnte es sein, dass da ein paar Leute die Wahrheit unter den Teppich kehren wollen ?

    Zu wünschen wäre eine lückenlose Aufklärung.

    Denn gerade Behörden und Beamte sind dem Staat verpflichtet!
    Und der Staat, der sind Wir !

    Also, wer ernsthaft mitreden will, sollte die Internetseite […]* vornehmen, und sich dann als mündiger Bürger fragen, wer hier eigentlich zu seinem Vorteil zu handeln versucht.

    In diesem Sinne wünsche ich dem Chiemgau-Impact-Team weiterhin viel Kraft und Mut im Kampf für die Wahrheit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.