Politik

„Wir werden morgen als Held vor Allah stehen“

1000 Polizisten haben gestern Hamburg nach drei verdächtigen Arabern durchkämmt. Die Männer sollen an einer Bushaltestelle auf Arabisch über „Heldentum vor Allah“ gesprochen haben. Ein Zeuge, der zufällig auch arabisch spricht, will den Satz „Wir werden morgen als Held vor Allah stehen“ gehört haben. Jetzt herrscht Unsicherheit: Droht der Hansestadt ein Terroranschlag oder war alles nur ein Missverständnis?

Die Fahndung nach den drei Männern verlief bislang jedenfalls ergebnislos – obwohl es sogar Bilder aus der Überwachungskamera des Busses gibt. Die Verdächtigen fuhren bis in den Hamburger Stadtteil Altona-Bahrenfeld, in dem viele Ausländer wohnen. Einer der Männer soll einen Rucksack mit sich geführt haben.

Das ist zwar ganz schön vage, macht nach den London-Attentaten wohl aber einigermaßen nervös. Laut Peter Born vom Staatsschutz des Hamburger Landeskriminalamtes gebe es aber „keine Garantie, dass es wirklich um eine terroristische Planung“ ging, schreibt Spiegel Online. Vielleicht hatten die Männer ja auch nur ihre Pausenbrote im Rucksack, wie Polizei-Vizepräsident Michael Daleki hoffte. Allerdings werde der Zeuge als „glaubwürdig“ eingestuft.

So oder so – Aufklärung werden jedenfalls nur die drei Männer leisten können. Um ein Missverständnis auszuschließen, forderte die Polizei die Gesuchten auf einer am Abend einberufenen Pressekonferenz daher auch auf, sich zu melden. Solange das aber nicht passiert, wird in Hamburg wohl mancher mit einem flauen Gefühl im Bauch auf die Straße gehen.

Was zu vermeiden gewesen wäre, wie TheMaastrix.net meint:

Den ganze Trubel hätten sich übrigens Polizei, Innensenatur und klassischer Klischee-Islamist sparen können, wenn die Araber für Pausenbrote folgendes Aufbewahrungs-Utensil verwendet hätten.

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1 comment

  1. Nordlicht

    Als Hamburger muss ich ein leicht mulmiges Gefühl schon eingestehen, solange man so gar nichts genaues weiß – schon blöd. Aber der Fall zeigt ja auch, wie sensibilisiert die Leute sind. WIll mal hoffen, dass sich die Männer bald melden und alles aufklären.

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