Vermischtes

Wilde Vermutungen um den Berliner Todespiloten

Noch wird allgemein gerätselt, ob es sich bei dem Absturz eines Kleinflugzeuges vor dem Berliner Reichstag am Freitag um einen tragischen Unfall oder doch einen Selbstmord nach vorangegangenem Ehedrama handelte. Nur Bild denkt schon wieder viel weiter…

Denn während bislang eigentlich nur bekannt ist, dass die Ehefrau des 39-jährigen Piloten Volker K. seit einer Woche als vermisst gilt, hat sich Bild die Frage nach dem Verbrechen bereits selbst mit ‚JAAAA!‘ beantwortet und will nun nur noch wissen: „„Wo hat der Todespilot vom Reichstag seine schöne Frau verscharrt?“

Tatsächlich sprechen einige der Indizien für ein Ehedrama: So wurde K.s Ehefrau Christiane am Montag letzter Woche als vermisst gemeldet – aber nicht von ihrem Mann, sondern von ihren Kollegen beim Grünflächenamt Treptow-Köpenick. Als Volker K. am Donnerstag dazu von der Polizei vernommen wurde, soll er sich in Widersprüche verstrickt haben. Fürchtete K., der entweder Müllfahrer oder Leitender Mitarbeiter auf einem Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung (BSR) war, verhaftet zu werden und bohrte sich deshalb in Suizid-Absicht senkrecht in den Rasen vor dem Reichstag?

Laut Bild war Volker K. „zu DDR-Zeiten Mitglied der Stasi-Elitegruppe“, zitiert einen anonymen Experten: „Mit seiner Ausbildung weiß er, wie man einen Menschen tötet und verschwinden läßt.“ Deshalb wohl auch die Frage, ob er seine Frau in einem „geheimen Stasi-Bunker“ versteckt hat. Welcher „Stasi-Elitegruppe“ K. angehörte, weiß die Berliner Morgenpost ein wenig genauer: Es soll das Stasi-Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ gewesen sein. Dieses Regiment war zwar „laut DDR-Handbuch ‚bürgerkriegsfähig ausgerüstet'“ und für seine „speziellen Repressions- und Objektsicherungsaufgaben“ berüchtigt, ob das aber reicht, um dahinter eine ausgebildete Killer-Truppe zu vermuten?

Möglich. Trotzdem soll eine Obduktion klären, ob K. nicht doch nur an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Luft starb.

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