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Wie brodelt die Gerüchteküche?

Statue der Fama (Foto: Brunswyk)Dieser Frage widmen sich vom 4. bis 6. Oktober Wissenschaftler im Rahmen einer Tagung „Fama: Die Kommunikation der Gerüchte“ des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn in Verbindung mit dem Zentrum für Kulturwissenschaft/Cultural Studies. Die dreitägige Veranstaltung ist untergliedert in drei Abschnitte:

Sektion I: Medien und Rhetoriken des Gerüchts
Sektion II: Die Nachricht des Gerüchts und ihre Felder
Sektion III: Epidemische Ausbreitung: Kommunikation und Kontamination

„Die Tagung“, so heißt es auf der Website, „nimmt die Figur der Fama zum Ausgangspunkt, um Wissenschaftler/-innen verschiedener Disziplinen über die „Kommunikation der Gerüchte“ ins Gespräch zu bringen.“

Als Journalist und Gerüchte-Blogger finde ich diese drei Vorträge am Donnerstag besonders interessant:

  • Parasitäre Relationen – Gerücht und Nachricht. Zur Theorie des Nachrichtenwerts im 20. Jahrhundert
  • Quasi Fakten – Mediale Strategien im Umgang mit Gerüchten
  • Famanet: Das Internet als politische Gerüchteküche

Das ganze Programm gibt’s hier, weitere Infos auf der Homepage. Zu der Tagung sind Interessenten herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fama: Die Kommunikation der Gerüchte
4.-6. Oktober 2006, Universität Bonn

Universitätsclub der Universität Bonn
Konviktstraße 9, 53113 Bonn

Foto-Hinweis: Dieses Bild basiert auf dem Bild Dresden Fama (2005) aus der freien Mediendatenbank Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Brunswyk.

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