Vodafone droht die Filetierung
Die Konkurrenz bläst zum Angriff: Schenkt man Berichten aus London Glauben, dann bereiten die Vodafone-Konkurrenten Telefonica und Verizon zusammen mit Finanzinvestoren gerade die Zerschlagung des Mobilfunk-Riesen vor. “Der Jäger wird zum Gejagten” schreibt boerse.ARD.de unter Berufung auf die britische Daily Mail. Nach der rund 96 Milliarden Pfund schweren Übernahme solle der Konzern in seine Einzelteile zerlegt werden.
Die Daily Mail beruft sich in ihrem Bericht auf Dokumente, die in derzeit in London kursierten. Demzufolge seien der US-Konzern Verizon, Telefonica und der Private-Equity-Konzern Blackstone gerade auf der Suche nach Kapitalgebern. Das Konsortium will Aktionären 160 Pence je Aktie bieten. Blackstone selbst soll Spekulationen um seine Beteiligung aber zurückgewiesen haben.
Nach der Übernahme wolle Verizon dann Vodafones Anteile in den Vereinigten Staaten und Großbritannien übernehmen. Derzeit betreiben beide Unternehmen gemeinsam den US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless. Die Anteile von Vodafone an europäischen Unternehmen wolle sich die spanische Telefonica einverleiben, so boerse.ARD.de weiter. Die Unternehmen waren bislang für keine Stellungnahme zu erreichen.
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12. April 2006 um 17:25
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