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US-Wetterfrosch: Japan-Mafia steckt hinter Hurricanes

Wer erinnert sich noch die (unglaublich schlechte) Kino-Adaption von „Mit Schirm, Charme und Melone“, in der ein wahnsinniger Superschurke die Weltherrschaft mittels einer Wettermaschine an sich zu reißen versucht? Klingt bescheuert, hält den amerikanischen Wetterfrosch Scott Stevens aber nicht davon ab, ein ganz ähnliches Szenario hinter den jüngsten Hurricane-Katastrophen im Süden der USA zu vermuten. Seiner Meinung nach steckt aber nicht Sean Connery hinter den Wirbelstürmen „Rita“ und „Katrina“, sondern – die japanische Mafia.

Auf seiner Website Weatherwars.info verbreitet Stevens, der neun Jahre lang den Wetterbericht für den Sender KPVI-TV in Idaho machte und dann am vergangenen Donnerstag seinen Job hinschmiss, seine irren Verschwörungstheorien. Seine zentrale Annahme: Das Wetter wird schon seit Jahren vom Menschen manipuliert, die damit verschiedenste – zumeist kriegerische – Interessen verfolgen.

So auch im Fall der verheerenden Hurricanes „Rita“ und „Katrina“: Die beiden Wirbelstürme sind für Stevens der Beweis, dass die japanische Mafia Yakuza in „Besitz eines in Russland hergestellten elektromagnetischen Generators ist, mit dem man Stürme machen und gezielt auf eine Region jagen kann“. Nicht die Weltherrschaft, aber Rache an den USA für die Atombomben-Abwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki seien der Grund, warum die japanischen Kriminellen Petrus ins Handwerk pfuschten.

Doch damit nicht genug: In einem Interview mit dem Idaho Falls Post Register sagte Stevens, dass das nur der Anfang sei. Er erwarte weitere Angriffe mit meteorologischen oder geologischen Waffen auf amerikanische Städte: „Mein Bauchgefühl sagt mir, es wird ein Erdbeben oder einen Vulkanausbruch geben und die Versicherungsschäden werden bei 25 Milliarden Dollar liegen.“

Andere Verschwörungstheoretiker halten die Hurricanes ebenfalls für Menschenwerk – vermuten aber weniger japanische Mafiosi als die eigene Regierung dahinter. Stefan Grossmann, der auf seiner Seite Gallerize.com auch schon detailliert Ungereimtheiten bei den Anschlägen auf das World Trade Center protokolliert hat, hält den Hurricane „Katrina“ jedenfalls für ein gigantisches Ablenkungsmanöver der Bush-Administration. Und wie könnte es anders sein: In den Kommentaren zu Grossmanns Artikel werden auch noch die Illuminaten ins Spiel gebracht. Jetzt vermisse ich eigentlich nur noch Osama.

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