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Steorn: Perpetuum Mogelei?

Steorn-CEO Sean McCarthy mit dem mysteriösen Apparat (Foto: Steorn)Eine Technologie, die mehr Energie freisetzt, als man zuführt – eine Effizienz von über 100 Prozent: Die Neuentwicklung, die da von der kleinen irischen Firma Steorn im Magazin „Economist“ als nichts anderes als die „Mutter aller Erfindungen“ vorgestellt wurde, wäre – so sie tatsächlich existiert und funktioniert – wahrhaftig eine physikalische Sensation. Nämlich ein Perpetuum Mobile. Ein Gerät, das es aus Sicht der Thermodynamik gar nicht geben kann. Trotzdem behauptet Steorns CEO Sean McCarthy genau solch eine Apparatur erfunden zu haben und kanzelt Zweifler gleich mal ein bisschen großspurig mit Literaturnobelpreisträger George Bernard Shaw ab: „All great truths begin as blasphemies“.

Im gleichen Brustton der Überzeugung lädt der irische Laden Wissenschaftler aus aller Welt ein, seine Technologie für „kostenlose, saubere und konstante Energie“ auf Herz und Nieren zu testen. Laut Website des Unternehmens haben sich bereits 2741 Forscher für die seit fünf Tagen laufende Aktion registriert, weitere 34.000 User wollen über die Ergebnisse informiert werden. Bei Google Video hat Steorn ein Video platziert, das ebenfalls für die Technologie die Trommel rührt:

Nach eigenen Angaben will Steorn nicht gezielt am Perpetuum Mobile geforscht haben – man sei vielmehr darüber gestolpert, als man mit Magnet-Technologie experimentiert habe. Beim Europäischen Patentamt wurde die Technologie offenbar bereits zum Patent angemeldet.

All great truths begin as blasphemies. (Foto: Steorn)Die unternehmerische Vergangenheit von Steorn ist … abenteuerlich: Laut Bruno Giussani haben die Iren irgendwann mal im E-Business mitgemischt, später auch mal an „Plastic Cards“ und „Optical Disks“ rumgeschraubt. Alles ein bisschen mysteriös, weshalb allenthalben schon spekuliert wird, ob das alles nur ein PR-Gag oder Viral-Marketing-Versuchsballon sein könnte. Bloß: Für was für ein Produkt?

Sollte alles nur ein Fake sein, lassen sich die Iren den ganz schön was kosten: Eine ganzseitige Anzeige im „Economist“ kostet umgerechnet etwa 125.000 Euro.

Nur für den Fall, dass Steorns Perpetuum Mobile doch keine Perpetuum Mogelei sein sollte: Werden die an der Börse gehandelt?

[Update 25.8.06, 20:07 Uhr]
Unter www.steornwatch.com ist ein Watchblog gestartet, in dem die Aktivitäten von Steorn beobachtet und protokolliert werden. Zu lesen gibt es dort unter anderem die Mitschrift eines Chats mit Steorn-CEO Sean McCarthy. Darin sagt er, dass es sich bei der Aktion keinesfalls um eine Viral-Marketing-Kampagne handelt: „It is a challange to science.“ Wäre ja auch dämlich, das zuzugeben, wenn es so wäre. Irgendwie komisch ist jedenfalls, dass es auch schon einen Steorn-Song gibt. Einen SONG für eine Technologie zur Energiegewinnung?!?

Danke an „Matteo“ für den Hinweis an den Toten Briefkasten.

22 comments

  1. simsalabim

    Eine Technologie, die „free energy“ erzeugt, also kostenlose Energie gibt es bereits seit Jahrzehnten – und sie ist mitten unter uns.
    Sie amortisiert sich energetisch nach ca. 6 Jahren und ökonomisch nach ca. 12 Jahren.
    Danach gibts Energie kostenlos.
    Sie heißt:
    PHOTOVOLTAIK

    And so what? Nobody cares!
    Also mal nicht so dick auftragen, Steorn-Team! Euer Gerät – wenn es das überhaupt gibt – werdet ihr wohl kaum verschenken…

  2. PMueller

    Jede Wärmepumpe hat eine Leistungszahl zwischen 3 und 4 (300 bis 400%) ist aber unter 100% effizient –

    was ist denn Energie ?

    der 2.Hauptsatz gilt für geschlossene Systeme im Gleichgewicht – um 1800 waren nur mechanische und thermische Energie bekannt.

    Magnetismus ist ein Quantenphänomen – der 2.HS ist hier nicht anwendbar – die elektromagnetische Wechselwirkung erfolgt über virtuelle Photonen –

    magnetische Energie ist durch die klassischen Lehrsätze nicht deutbar – dies ist bekannt.

    Ein Magnet kann durchaus Arbeit verrichten, wenn man ihn lässt !

    Die Debatte wird unsachlich geführt, weil so getan wird als gäbe es überhaupt keine Quantenphysik, eigentlich unglaublich.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen

  3. Death-Virus

    PHOTOVOLTAIK???

    schon mal was von wartung gehört? nach spätestens 10 jahren sind die fotozellen so verbraucht, das du sie wegschmeissen kannst!!!

    besser ist natürlich eine brennstoffzelle.

    zum thema: energie kann NIE hergestellt werden!!! nur umgewandelt. das wiederrum heisst, ein p.-m. ist nicht möglich

  4. PMueller

    Ganz richtig, Energie kann nur umgewandelt werden – es gibt aber verschiedene Arten von Energien – nicht nur thermische und mechanische.

    Die Thermodynamik behandelt aber keine Quantenphänomene, die moderne Wissenschaft aber schon

    – den klassischen Lehren zufolge gibt es so etwas wie einen Eigendrehimpuls – nur – es dreht sich nichts von selbst – ansonsten wäre es ja ein PM – also postulieren die klassischen Lehren ein PM –

    Warum dreht sich die Erde ?

    Warum drehen sich Elementarteilchen wie das Proton ? Wie Wissenschaftler vom Max Planck Institut (MPI) festgestellt haben sind dafür sogenannte virtuelle Teilchen verantwortlich, welche Energie aus dem Quantenvakuum borgen: nachzulesen unter Hermes Spinrätsel –

    Ohne Energie keine Wechselwirkungen

    Physik erschöpft sich nicht in Lehrsätzen des 18. Jahrhunderts

  5. gau

    schön wärs. also hoffen und warten wir doch einfach. Spannend wirds egal ob fake oder great truth…

  6. PMueller

    Bei Wind, Wasser und Wärme führt die Natur Energie zu und es ergeben sich Leistungszahlen größer 1 (100%), das hat mit der Effizienz nichts zu tun –

    die Leistungszahl errechnet sich aus dem Quotienten der kostenlosen Energie dividiert durch die vom Menschen zugeführte Energie: bei der Wärmepumpe etwa 4:1

    – wie gesagt erfasst der 2.HS die magnetische Energie auf keinen Fall – magnetische Energie entspricht nur im Falle eines Elektromagneten der zugeführten Energie –

    beim Permanentmagneten liegt jedoch natürliche Energie vor….“Haltbarkeit“ der Magnete etwa 30 Jahre.

  7. Sacha

    Hallo Leute

    ich finde es lustig, wie alles mögliche vermixt wird –
    und sich so jeder seine eigene Physik zusammenbastelt:

    1. Das Wort ‚Free Energy‘ ist ein moderneres Synonym für ein ‚Perpetuum mobile‘; D.h. eine
    Maschine, die mehr Energie abgibt als sie aufnimmt.
    Wer es nicht glaubt gebe die Begriffe doch in Google ein.

    2. Das Konzept von magnetischen perpetua mobile
    ist schon über hundert Jahre alt. Mittels Methoden
    der Feld-Vektoranalysis lässt sich aber jedes
    dieser Konzepte widerlegen. (Tip: Konzept
    vereinfachen)

    3. Nach wie vor gilt der Energieerhaltungssatz;
    d.h. im Besten Fall kann die Energie aus einem
    Permanentmagneten extrahiert werden, die zu
    dessen Magnetisierung nötig war. Keiner der
    magnetischen PM Erfinder behauptet aber, aus
    der Magnetisierungsenergie zu zehren.

    4. Mikroskopische und makroskopische Physik
    kann man nicht nach Belieben vermengen – da
    alle phsikalischen Gesetze ihren Gültikeitsbereich
    haben. (Z.b. gibt ein Elektron in einem
    Zyklotorn elektromagnetische Strahlung ab –
    gehorcht also den makroskopischen Faraday’schen
    Gesetzen – währenddessen das gleiche Elektron
    beim Umlauf um einen Atomkern eben netto keine
    Energie abstrahlt. Hier gilt die Quantenphysik)

    War in der Folge behauptet, durch makroskopische
    Anordnungen von irgendwelchen rotierenden
    (Elektro-)Magenten Quanteneffekte auszulösen (sprich Vakuumenergie ‚anzuzapfen‘) handelt im besten Fall fahrlässig. Fazit: Damit die quanten-
    mechnischen Gesetze gültig werden, bedarf es
    Strukturen im Submikrometerbereich.

    5. Solche Schlagworte wie ‚Physik erschöpft sich nicht in Lehrsätzen des 18. Jahrhunderts‘ mögen
    zwar populär klingen; Tatsache ist aber, dass
    gerade die moderne Grundlagenphysik das
    Terrain für ein besseres Verständnis unseres
    Universums ebnet. Erst wer die ‚alte‘ und ’neue‘
    Physik überblikct, kann auch abschätzen, ob
    eine Technologie Hand und Fuss hat – oder
    ob sie nur dazu ‚erfunden‘ wurde, um Investoren
    Geld aus der Tasche zu ziehen.

  8. FACTorFAKE.de Post author

    Ohje… Bin ich froh, dass ich nur ein doofer Journalist bin und sowas nicht auf Anhieb verstehen muss 😉

  9. PMüller

    · 3. Nach wie vor gilt der Energieerhaltungssatz;
    d.h. im Besten Fall kann die Energie aus einem
    Permanentmagneten extrahiert werden, die zu
    dessen Magnetisierung nötig war. Keiner der
    magnetischen PM Erfinder behauptet aber, aus
    der Magnetisierungsenergie zu zehren.

    Diese Behauptung ist dämagogisch, der blanke Unsinn und zeugt wirklich von beschränktem Denken

    Sagen wir die Energie eine Windmühle / Windkraftgenerator herzustellen erfordere 1000 kJ – damit beschränke ich aber die Windmühle –nicht- im Laufe ihres Lebens nur 1000kJ an Energie zu liefern – so ein Unsinn !

    Die EM-Wechselwirkung wird durch virtuelle Photonen vermittelt – WAS hält einen Magneten bis zu 30 Jahre lang auf einem Stück Eisen ? Wo bitte steht bei Maxwell die Photonenenergie E = h*v ??? Er leiste Widerstand gegen das Abreisen, viele Millionen mal wenn nötig: rechne mal die kJ zusammen – so ein Blödsinn

    Hallo – ho…. ihr vermisst doch 97% der Energie des Universums welche ihr dunkel nennt – ich denke da ist ganz etwas anderes dunkel 🙂

    You know absolutely nothing

  10. MadScientist

    Ein Magnet, egal wo er hängt, verrichtet beim Hängen keine Arbeit. Leistung ist definiert als Kraft mal Geschwindigkeit, Arbeit ist definiert mit Kraft mal weg.
    Solange der da dran hängt und sich nicht bewegt ist also die verrichtete Arbeit, bzw die momentane Leistung gleich null.
    Der Magnet bleibt da nur dran hängen, weil in dieser Position der Magnetische Widerstand im Vergleich zu Nachbarpositionen am kleinsten ist und sich der Magnetische Fluss somit maximiert. Wenn du versuchst, ihn da wegzubewegen, verspürst du die Kraft, die ihn wieder in das energetisch niedrigere Niveau bewegen will.
    Wenn du einen Stein hochhebst, fällt der ja beim loslassen auch wider auf den Boden.
    Die „Müllersche“ Behauptung mit der Windkraftanlage hat mich echt zu schmunzeln gebracht. Die Energie kommt bei solchen Anlagen ja nicht aus den Magneten, sondern vom Wind, wie der Name schon sagt. Der magnetische Kreis dient hier nur der Umwandlung von kinetischer in elektrische Energie. In einen im Magnetfeld bewegten elektrischen Leiter wird eine Spannung induziert. Wenn der Stromkreis geschlossen ist, dann fließt da auch Strom, so wie das sein soll. Der Strom baut aber ein der Ursache entgegenwirkendes magnetisches Feld auf. Dadurch entsteht ein Gegendrehmoment (im Falle eines rotierenden Generators, bei Linearmotoren ist das natürlich eine Gegenkraft), soll heißen, wenn da weiter bei gleichbleibender Geschwindigkeit ein Strom fließen soll, muss von außen eine Kraft wirken, die diese Gegenkraft aufhebt.

    Ich hoffe, dass ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe, nochmal schreib ich das nicht. Wenn man hier den ein oder anderen Komentar liest, schlafen einem die Füße ein. Halbwissen ist auch Wissen?!

  11. Christian

    So, damit einige hier morgen früh aufstehen und behaupten können, wieder was gelernt zu haben, will ich mir die Zeit nehmen und diese sagenumwobenen Dinger, die einfach so an Eisen hängen bleiben, mal genauer erklären.

    Ein Magnet, egal wo er hängt, verrichtet beim Hängen keine Arbeit. Leistung ist definiert als Kraft mal Geschwindigkeit, Arbeit ist definiert mit Kraft mal weg.
    Solange der da dran hängt und sich nicht bewegt ist also die verrichtete Arbeit, bzw die momentane Leistung gleich null.
    Der Magnet bleibt da nur dran hängen, weil in dieser Position der Magnetische Widerstand im Vergleich zu Nachbarpositionen am kleinsten ist und sich der Magnetische Fluss somit maximiert. Wenn du versuchst, ihn da wegzubewegen, verspürst du die Kraft, die ihn wieder in das energetisch niedrigere Niveau bewegen will.
    Wenn du einen Stein hochhebst, fällt der ja beim loslassen auch wider auf den Boden. Das macht er aber auch nur, weil du ihm beim hochheben potentielle Energie zugeführt hast und genauso ist das beim Magneten auch.
    Die „Müllersche“ Behauptung mit der Windkraftanlage hat mich echt zu schmunzeln gebracht. Die Energie kommt bei solchen Anlagen ja nicht aus den Magneten, sondern vom Wind, wie der Name schon sagt. Der magnetische Kreis dient hier nur der Umwandlung von kinetischer in elektrische Energie. In einen im Magnetfeld bewegten elektrischen Leiter wird eine Spannung induziert. Wenn der Stromkreis geschlossen ist, dann fließt da auch Strom, so wie das sein soll. Der Strom baut aber ein der Ursache entgegenwirkendes magnetisches Feld auf. Dadurch entsteht ein Gegendrehmoment (im Falle eines rotierenden Generators, bei Linearmotoren ist das natürlich eine Gegenkraft), soll heißen, wenn da weiter bei gleichbleibender Geschwindigkeit ein Strom fließen soll, muss von außen eine Kraft wirken, die diese Gegenkraft aufhebt.

    Ich hoffe, dass ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe, nochmal schreib ich das nicht. Wenn man hier den ein oder anderen Komentar liest, schlafen einem die Füße ein. Halbwissen ist auch Wissen?!

  12. Bastian Buchholtz

    Also vorstellen kann ich mir es, habe Dank einer psychoaktiven Substanz schon so einiges gesehen, allerdings egal wie positiv die Ergebnisse auch sein würden, es würde nur Quatsch und Unsinn daraus gemacht werden, denn an solchen Energien sind ganz andere Interessiert, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass diese Technologie jemals an den Normalbürger kommen würde, Solarzellen sind ja auch nur deshalb nicht so stark subventioniert wie andere Energiequellen, denn wenn diese zu weit entwickelt wäre, eine bestimmte Energielobby ziemliche Verluste für sich vermerken könnte und man leider keinen Stromzähler zwischen Erde und Sonne installieren kann.
    Ausserdem ist es doch nur zu wahrscheinlich, dass es da noch etwas ganz anderes gibt, als uns überhaupt so bewusst ist, bei irgendwelchen virtuellen Teilchen, die man auch nicht wirklich erklären kann, sondern sich auch nur denkt, damit irgendwo eine Rechnung aufgeht.
    Wie man merkt bin ich nicht so der Physiker, aber bei so manchen Dimensionssprüngen, die ich selbst erlebt habe, ist es nur fraglich, warum man daraus noch keine Energie ziehen konnte und ganz weit ausgeholt auch sehr merkwürdig, dass wir so rückständig sind und überhaupt noch Energien für uns auf diesem Niveau brauchen.

  13. philipp Hübner

    bei der konstruktion von steron handelt es sich defenitiv um kein pm 1. ordnung…es muss nicht unbedingt energie aus dem nichts gewonnen werden um eine quasi dauerlaufähige Apperatur zu konstruieren…denkbar ist eben auch eine verletzung des 2., nicht des ersten Haupsatzes der Thermodynamik, nämlich der Energieentropie. Man stelle sich eine gewinnung von Energie durch Abkühlung der Umgebung vor. Konstruktionen wie die von Steron werden seit 100 Jahren immer wieder in der einen oder anderen Variante angedaccht, siehe tesla oder gray….
    Dem autor des artikels möchte ich nur die alte Weishait nahelegen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten“…..

  14. Chris

    hi! Hab ma was gegooglet, und auch oben den Watch-Link probiert….

    Was ist denn nun letzter Stand der Dinge? Hilft mir da mal wer auf d. sprünge…!?

    Thx
    Chris

  15. haggui

    bloody idiots – every time I search for steorn thius F** iritating link name pops up. Just you bloody idiots wait for Aurtumn then it’s be Mogeleie on your bloody faces, you twits

  16. FACTorFAKE.de Post author

    Calm down, Inselaffe 🙂 Who is the bigger idiot: the idiot that gets his page on top of google or the idiot that clicks every link without reading?

  17. physicsist

    Auch quantenmechanisch betrachtet, verrichten Magnetfelder keine Arbeit, ohne dass sie dabei dissipiert werden. Wer näheres darüber wissen will sei auf folgende Publikation verwiesen:

    Dipole in a magnetic field, work, and quantum spin
    Robert J. Deissler, 2008, PRL EE 77

    Will man also mit einem Magnetfeld Energie gewinnen, muss man diesem ständig Energie von aussen zuführen. Damit lässt sich kein pm bauen – auch nicht mit Hilfe der QM.

  18. Hugh

    Hee hee – many of you will have a surprise of their life when they go public in a few weeks. I’ve reported the insulting crap that’s the title of this page to Sean and he will wheel you out in a ‚told you so‘ action that will reveal all those who were so sure of themselves they felt they could mock and spit.

  19. Hugh

    I find it a disgrace that google.de makes this site one of the first hits when a search for Steorn comes up. It irritates me when I see that snide and facetious title.

    But some of the comments here are good and it seems like an inelligent discussion did take place. I know a bit about this now and suffice it to say that Faraday nearly got as far as OU. One of his devices is damned close. So we could have had this even before Maxwell, as the process is so simple I think several physicists will lock themselves in their office and a gunshot will be heard when it comes out. That will look good in the film anyway. Release of the tech will be in a few weeks, in any case, and all this will be passee.

  20. Dr.No

    Dieses Pseudo-PM würde von mir prompt entlarvt, falls ich als Patentprüfer zugelassen oder eingeladen wäre von STEORN: Habt ihr alle nichts gemerkt? Cut up the cables ! Wozu die Kabel? Das Maschinchen muss, wenn es schon ein PM sei, ohne irgendwas laufen; [Ich habe nicht gesagt, in einem abgeschlossenen System]; Die strenge Def., „ohne Energiezufuhr von außen“ lassen wir mal weg; falls also in Verletzung des 2.HS, mittels Wärmenutzung aus der Umgebung dieses Rotieren möglich wäre und z.B., weil unsichtbar Wärme nachgeliefert würde, das Ding liefe, wäre auch O.K.; An kleinlichen Def. halten wir uns nicht auf! Im Film sieht man aber keine thermodyn. Anordnung, sondern: Einen kleinen Plastikrotor, Magnete drangeklebt, er rotiert! Aber: Die „Zauberer“ führen offensichtlich mit Kabeln nun Impulse passendender Taktfrequenz den äußeren Spulen (Stator) zu.Also simpler E-Motor mit Rotor innerhalb des Drehfeldes, das per Kabel von außen erzeugt wird! Das wars!
    Zu den Comments:
    I. Eisen hängt an Magnet: das sei per Def. keine Arbeit; My Comment: aber eben nur per Def.; halte du mal das Eisen stundenlang, ohne Bewegung, also ohne Weg, also per Def. keine Kraft x Weg; dennoch verbrennst du in deinen Muskeln viel mehr- Energie. Ähnlich dem Schub eines Triebwerks, das angeblich keine Leistung sei, weil es sich auf dem Prüfstand nicht bewegt; Real aber: Das Flugzeug von HH > M flog 1,5 h und hat 500 kg Kerosin verbrannt; also W = 5000 kWh; P = W/ t = 5000 kWh/1,5= 3333 kW =P; II. Windmühlen: In 3-5 Monaten spielt eine WKA soviel Energie herein, wie zu ihrer Herstellung nötig war; D.h. z.B: Eine E-82, Rotordurchmesser 82m, Höhe Nabe 108,5m im Westerwald, P= 2,0 MW, erzeugt in 1 Jahr ca.
    4,16 Mio kWh; dies wird an diesem sehr guten Standort in 3 Mon. eingespielt, d.h. Energie zur Herstellung= 1.040.000 kWh. Sie erzeugt also das 80 fache des Input in 20 Jahren! Ein AKW dagegen hat 70% Wärmeverluste; d.h. 0,3 des Input. WindEnergie ist die billigste u. sauberste Energie mit höchstem Potenzial; Zitat Stanford University aus deren Messungen 2006, weltweit:“Stellt man lediglich an leicht zugänglichen Stellen WEA weltweit auf, erhält man das 40 fache des Weltstrombedarfes von 2006″. Ich sage somit: Da ist kein Perpetumm Mobile nötig!Dr.No

  21. Dr.No

    Dieses Pseudo-Perpetuum Mobile würde von mir prompt entlarvt, falls ich als Patentanwalt oder Prüfer zugelassen oder eingeladen wäre von STEORN: Habt ihr alle nichts gemerkt? Cut up the cables ! Wozu die Kabel ?Das Maschinchen muss, wenn es schon ein PM sei, ohne irgendwas laufen; [Ich habe nicht gesagt, es müsse in einem abgeschlossenen System laufen]; Diese strenge Def., „ohne Energiezufuhr von außen“ lassen wir mal weg; falls also unter Verletzung des 2.Hauptsatzes mittels Wärmenutzung aus der Umgebung (Niederes Temp.Niveau > Höherem, das eigentlich nicht geht) dieses Rotieren möglich gemacht würde, z.B., weil unsichtbar Wärme nachgeliefert würde, das Ding liefe, wäre es auch O.K. als Perp.M.; Im Film sieht man aber keine thermodyn. Anordnung, sondern einen kleinen Plastikrotor, Magnete dran geklebt – er rotiert! Aber: Die „Zauberer“ führen offensichtlich mit Kabeln elektr. Impulse passender Taktfrequenz den äußeren Spulen (im Stator) zu. Also simpler E-Motor, der Rotor ist innerhalb des Drehfeldes, das per Kabel von außen zugeführt wird. Das wars!
    Zu Euren Nonsense-Comments:
    I.Eisen hängt an Magnet: das sei per Def. keine Arbeit; My Comment: aber eben nur per Def.; halte du mal das Eisen stundenlang, auch ohne Bewegung, ohne Weg, also per Def. keine Kraft x Weg; dennoch verbrennst du in deinen Muskeln viel mehr- Energie. II. Ähnlich dem Schub eines Triebwerks, das per Def. keine Leistung sei, weil es sich auf dem Prüfstand nicht bewegt; Real aber: Das Flugzeug von HH > M flog z.B. 1,5 h und hat 500 kg (=5000 kWh) Kerosin verbrannt; also Leistung P = 3333 kW; III. Windmühlen: In 3-5 Monaten spielt eine WKA soviel Energie herein, wie zu ihrer Herstellung nötig war; D.h. z.B. eine E-82, (Rotordurchmesser 82m), Höhe Nabe 108,5m, (P= 1,8 MW bei 44 km/h Strömung), erzeugt z.B. an einem sehr guten Standort im Westerwald 4,16 Mio kWh/annum; zur Herstellung waren ca. 1 Mio kWh nötig; in 20 Betriebsjahren (buchungstechnisch) erzeugt sie mehr als das 80 fache, als zur Herstellung nötig war; in Wahrheit läuft sie locker viele Jahre länger;
    II. Vgl.: Strom aus Kohle-, AKW oder Dieselgeneratoren: Nur ca. 30 % Ertrag der eingesetzten Energie; WKA dagegen (80 fach) = 8000 % aus Wind!Dr.No

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