Wirtschaft

Staatsanwalt interessiert sich für Gerüchte um UBS

Swiss Bank UBS Agrees To Turn Over 4,000 Plus Account Names

Die deutsche Tochter der in der Schweiz ansässigen Großbank UBS scheint von einer nicht ganz sauberen Vergangenheit eingeholt zu werden. Davon gehen nach Stand der Dinge jedenfalls die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Sitz in Bonn und die Staatsanwaltschaft Frankfurt aus. Beide Behörden ermitteln nach der Anzeige durch einen ehemaligen Kunden der Bank derzeit gegen UBS wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Betrug, Untreue und der Beihilfe zur Geldwäsche. Eigenen Angaben zufolge hat UBS inzwischen auch bankinterne Untersuchungen des Vorfalls angekündigt.

Es geht dabei um einen Fall, der aus dem Jahr 2008 datieren und bei dem die UBS Deutschland einem Kunden einen Scheinwohnsitz in der Schweiz (Zürich) besorgt haben soll. Dieser wiederum wirft der Bank nun die eingangs erwähnten Straftatbestände vor und hat deshalb bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt Anzeige gegen UBS Deutschland erstattet. Auch die BaFin hat ihre diesbezüglichen Ermittlungen bereits aufgenommen und die Angelegenheit zur weiteren Bearbeitung dem auf solche Fälle spezialisierten Geldwäschereferat der Bonner Behörde überstellt.

Wie das renommierte Nachrichtenmagazin „Spiegel“ erfahren haben will, soll es bei den Ermittlungen gegen UBS Deutschland um Millionenbeträge gehen, die illegal in die Schweiz geschafft wurden, um dem deutschen Fiskus zu entgehen. Dem Kläger sollen durch Investments bei UBS Deutschland erhebliche Verluste entstanden sein. Mit einer entsprechenden Klage gegen die Bank aus der Schweiz ist dieser vor Gericht jedoch bereits gescheitert.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article7012877/Verdacht-auf-Geldwaesche-bei-Schweizer-Bank.html

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