Vermischtes

Spiegel spekuliert über „Geisterfahrt“ von Althaus

Warnschild: Skifahrer kreuzen. (Foto: jazzlog; CC: by-nc)Noch liegen die genauen Umstände des tragischen Skiunfalls von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, bei dem eine Frau aus der Slowakei ums Leben kam, im Dunkeln. Das Magazin Spiegel stellt nun aber einen schweren Vorwurf in den Raum: Althaus könnte als „Geisterfahrer“ in falscher Richtung auf die Piste der vierfachen Mutter geraten sein und so die frontale Kollision verursacht haben.
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Der Unfall geschah auf einer Pistenkreuzung, an der sich eine rote und eine blaue Piste begegnen. Von den ermittelnden Behörden wurde ein Foto des Unfallortes veröffentlicht, das nahezulegen scheint, dass Althaus von der roten Piste kommend – möglicherweise um abzubremsen – in den Gegenhang einsteuerte, anstatt nach rechts in die Talabfahrt einzuschwenken. Auf dieser blauen Piste kam es dann zu dem tödlichen Frontalzusammenstoß mit der Slowakin.

„Es ist an einer Stelle passiert, wo man sagt, da kommt man normal gar nicht hin“, zitiert das Magazin den Geschäftsführer des Skigebiets Riesneralm in Österreich, Erwin Petz: „Es ist so, wie wenn es auf einem großen Parkplatz, wo nur zehn Autos stehen, zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen kommt.“

Der Spiegel hält es für unwahrscheinlich, dass die verunglückte Skifahrerin die Verursacherin des Unfalls war und fragt: „Hatte Althaus bei seiner Abfahrt die Orientierung verloren, war er ein Stück durch das angrenzende Unterholz gekurvt? Oder ist er bewusst in den blauen Hang hineingesteuert – wie eine Art Geisterfahrer?“

Aufschluss über diese Fragen werden die Ermittlungen gegen Althaus wegen fahrlässiger Tötung  bringen müssen, die inzwischen routinemäßig eingeleitet wurden.

Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten.

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