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Roman Polanski: Einstellung des Missbrauchverfahrens?

Vor 32 Jahren wurde der perverse Sack „Starregisseur“ Roman Polanski wegen sexuellen Missbrauchs an einem 13-jährigen Mädchen angeklagt. Polanski gestand die Tat. Für das Geständnis handelten seine Anwälte damals eine milde Strafe aus. Als es jedoch Anzeichen dafür gab, dass der Richter sich nicht an die Absprache halten wollte, floh Polanski 1978 aus den USA nach Europa. Seitdem vermied er eine Einreise in Staaten, aus denen eine Auslieferung zu befürchten war.

In die USA kehrte er bis heute kein einziges Mal zurück – selbst seinen Oscar für den Film „Der Pianist“ nahm er 2003 nicht persönlich entgegen.
[ad#468×60]Am 26. September diesen Jahres wurde der Regisseur nun wegen eines internationalen Haftbefehls von 2005 (in den USA bestand der Haftbefehl bereits seit 1978) auf Wunsch der US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. Dort wollte er eigentlich auf dem Zurich Film Festival den Preis für sein Lebenswerk entgegennehmen. Doch statt des Preises ging es für Polanski erstmal zwei Monate in den Knast.

Am 4. Dezember 2009 wurde die Haft dann durch einen elektronisch überwachten Hausarrest ersetzt, da Polanski Beschwerde gegen die Ablehnung seines Haftentlassungsgesuches einlegte. Allerdings musste er dazu noch eine Kaution von 4,5 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet knapp 3 Millionen Euro) zahlen, seine Ausweispapiere abgeben und weitere Sicherungsmaßnahmen, u.a. das tragen einer Elektronischesn Fußfessel, über sich ergehen lassen. Den Hausarrest sitzt Polanski nun in seinem schweizer Luxus-Chalet (siehe Foto) ab.

The chalet of Roman Polanski in Gstaad

Nun versucht man den Fall endgültig vom Tisch zu bekommen: Die Anwälte von Roman Polanski haben vor Gericht erneut die Einstellung der Verfahrens verlangt. Ihre Begründung: Schwere Verfahrensfehler der US-Gerichte im Jahre 1977. Chad S. Hummel, einer von Polanskis Anwälten, sagte zum Verhalten des damaligen Richters: „Es läuft mit eiskalt über den Rücken, wenn ich an das Verfahren denke. Insbesondere deswegen, weil sich der Richter mit einem anklagenden Staatsanwalt über ein eventuelles Urteil beraten habe.“
[ad#468×60]Sollte es letztendlich doch zu einer Auslieferung an die USA kommen, gegen die sich der Polanski-Clan natürlich wehement wehrt, droht dem Regisseur eine Haftstrafe von zwei Jahren wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen.

Was ich mich jedoch frage: Warum wird bei diesem Mann eigentlich eine „Ausnahme“ gemacht? Wieso wird er nicht einfach ausgeliefert und fertig? Er hat ein Kind sexuell Missbraucht, also sollte er dafür auch (wie jeder Straftäter) bestraft werden! Da sollte man – meiner Meinung nach – mal Abstand von irgendwelchen Auslieferungsklauseln zwischen den Ländern nehmen. Der Vorfall ist ja schließlich kein Kaverliersdelikt, auch wenn dieser schon mehrere Jahre her ist. Echt enttäuschend, dass eine Strafbemessung und generell eine Strafe anscheind eine Frage des Geldbeutels ist!

Quelle: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/12/11/fall-roman-polanski/us-gericht-beraet-nach-anhoerung-ueber-einstellung-des-verfahrens.html

7 comments

  1. Dirk Diggler

    Gibts einen Grund, warum diese News ausm Dezember immer noch ganz oben auf der Seite steht obowhl ihr dauernd neuere News habT?!?

  2. 10 kleine Blockerlein!

    Ach, der ist doch Jude. Da hat er nicht viel zu befürchten. Wie wir alle wissen, sind doch die Juden und Moslems die neue Herrenrasse. Als solche können die sich mehr erlauben als der Rest der Bevölkerung.

  3. Michael

    Hi,

    wie heißt das Plugin oben „FakeFactor“ , gibts das irgendwo zum Download?

    Viele Grüße
    Michael

  4. Bullseye

    Grundsätzlich heisse ich so eine Tat auch nicht für gut, aber man sollte sich nicht nur auf Berichte aus Zeitungen stützen.
    Fakt ist doch, dass sich Polanski damals außergerichtlich geeinigt hat. Ähnliche Einigungen gab es ja auch bei M. Jackson…
    Zudem hat die damals Betroffene erklärt, dass die Sache aufgebauscht wurde.
    @10 kleine Bloggerlein
    Das kann man so pauschal nicht sagen, Beispiel Maedoff.

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