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Rolf Kahn im zweiten Anlauf KSC-Präsident?

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Die Amtszeit von Paul Metzger, dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Bretten (Baden-Württemberg), als Präsident des Karlsruher SC ist in der Nacht zum heutigen Dienstag nach nicht einmal einem Jahr vorzeitig beendet. Paul Metzger und Vize-Präsident Arno Glesius nahmen freiwillig ihren Hut, nachdem die Mitgliederversammlung des KSC entschieden hatte, dass die beantragte Abwahl der beiden Präsidiumsmitglieder durchgeführt werden sollte. Lediglich Rolf Hauer, neben Arno Glesius der zweite Vize-Präsident, konnte sich im Amt halten.

Nur wenige Stunden nach dem Aus für KSC-Präsident Paul Metzger wird rund um die Fächerstadt bereits über einen Nachfolger des glücklosen Kommunalpolitikers diskutiert. Neben Peter Mayer, dem Vorsitzenden des KSC-Verwaltungsrates, wird dabei vor allem auch Rolf Kahn genannt. Fraglich dürfte allerdings sein, ob sich Rolf Kahn, der Vater von Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn, für eine Kandidatur als KSC-Präsident erneut zur Verfügung stellen wird. Im November 2009 unterlag Rolf Kahn gegen Paul Metzger auf einer turbulenten Mitgliederversammlung, in deren Rahmen Oliver Kahn trotz zahlreicher Verdienste um seinen Heimatverein sogar ausgepfiffen wurde.

Die gestrige Mitgliederversammlung war ebenfalls von starken Emotionen geprägt. Seit dem Abstieg aus der Bundesliga drücken den Karlsruher SC Schulden in Millionenhöhe. Zusätzlich erschwert wird die Situation des KSC durch ein marodes Stadion sowie ständige Querelen außerhalb des Fußballplatzes. Ob sich Rolf Kahn das Abenteuer KSC nicht zuletzt nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr wirklich antut?

Quelle:http://www.zeit.de/sport-newsticker/2010/9/21/257319xml

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