Sport

Noch mehr Doping im Eisschnelllauf?

ISU World Cup Speed Skating Day 1

Der „Fall Claudia Pechstein“ beschäftigt nicht nur die deutschen Medien schon seit Monaten, sondern hat längst internationale Dimensionen angenommen. Claudia Pechstein, die offiziell nie des Dopings überführt wurde und weiterhin ihre Unschuld beteuert, wurde vom Weltverband nur aufgrund von Indizien gesperrt, womit für ein Novum in der Geschichte des Eisschnelllaufs gesorgt wurde. Damit konnte Claudia Pechstein auch nicht an den Olympischen Winterspielen in Vancouver (Kanada) teilnehmen. Claudia Pechstein könnte, so scheint es jedenfalls, aber auch nur die Spitze eines Eisbergs ungeahnten Ausmaßes sein.

Vor wenigen Tagen fiel ein noch größerer Schatten auf den deutschen Eisschnelllauf, als dies nach dem vermeintlichen „Fall Claudia Pechstein“ ohnehin schon der Fall ist. In Medienberichten war von bis zu 21 Hausdurchsuchungen zu lesen, die bundesweit durchgeführt wurden, unter anderem bei Sportlerinnen, Funktionären und der Geschäftsstelle des deutschen Eisschnelllauf-Verbandes (DESG).

Bei den beiden Sportlerinnen soll es sich um Heike Hartmann aus Inzell und Bente Kraus aus Berlin handeln, die jedoch nicht bei Olympia am Start waren. Weitere Quellen wollen davon erfahren haben, dass aber auch Mitglieder des deutschen Olympia-Teams des Dopings verdächtigt werden, ohne allerdings konkrete Namen zu nennen. Bei der DESG zeigt man sich verwundert, da die Anzeige gegen Unbekannt vom Verband selbst erstattet worden seien und es zudem absurd sei, dass eine Sprinterin (Heike Hartmann) sich des EPO-Dopings bedienen soll.

Quelle: http://nachrichten.rp-online.de/article/sport/Hausdurchsuchungen-bei-Eisschnelllaeuferinnen/70148

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