Wirtschaft

Microsoft und Google graben Digg an

Digg.com sucht einen Käufer.

Die Suche der Social-News-Community Digg.com nach einem Käufer scheint erste Früchte zu tragen: Wie TechCrunch erfahren haben will, ist Digg-Gründer Kevin Rose derzeit mit vier potenziellen Käufern im Gespräch. Darunter seien zwei Medienunternehmen sowie zwei Internet-Konzerne – angeblich keine geringeren als Google und Microsoft.

Entgegen der ursprünglichen Zielsetzung rechne Digg inzwischen nicht mehr damit, den eigentlich avisierten Kaufpreis von 300 Mio. US-Dollar zu erzielen. Von Google rechne man mit einem Gebot in Höhe von 200 bis 225 Mio. US-Dollar. Microsofts Gebot werde vermutlich darunter liegen, weil das Unternehmen Digg auf Basis der Auszahlungen aus einem Werbevertrag bewerte, den die beiden Unternehmen im letzten Jahr für die Dauer von drei Jahren geschlossen hatten.

Die Digger haben in ihrem offiziellen Blog mittlerweile alle Spekulationen zu dem möglichen Deal als komplett falsch zurückgewiesen. Dennoch bleibt Michael Arrington bei seiner Darstellung und beruft sich dabei auf seine sehr glaubwürdige Quelle. Wie andere auch vermutet er, dass womöglich erboste Anrufe von Microsoft und Google Digg dazu gezwungen hätten, die Übernahmeverhandlungen so vehement zu dementieren.

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