Politik

KSK-Einsatz in Afghanistan: Erhöhte Terror-Gefahr in Deutschland?

Vermutlich seit Ende Mai diesen Jahres operiert das Kommando Spezialkräfte (KSK) unter absoluter Geheimhaltung in Afghanistan. Die deutschen Elitesoldaten bekämpfen offenbar Drogenproduzenten und sind Medienberichten zufolge immer wieder an schweren Gefechten beteiligt. Der KSK-Geheimeinsatz in Afghanistan könnte in Deutschland eine erhöhte Terror-Gefahr nach sich ziehen.

Das KSK kämpft nach Stern-Informationen „offenbar nicht nur gegen Taliban-Kämpfer und Al-Kaida-Terroristen, sondern auch gegen Drogenkartelle“. Ihr Auftrag: „Wir sollen die Drahtzieher ausschalten, eliminieren“, zitiert Stern einen Insider aus KSK-Kreisen.

Bis zu zwölf Elitesoldaten der deutschen Bundeswehr sollen bei der „Drug Enforcement“-Operation bereits getötet worden sein, berichtet German-Foreign-Policy.com. Zahlen, die nicht bestätigt werden können, weil das deutsche Einsatzführungskommando in Potsdam „zu KSK-Angelegenheiten grundsätzlich nicht Stellung“ nimmt.

Dabei macht das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) die Gefährdungslage für die Bundesrepublik Deutschland in weiten Teilen am Engagement in Afghanistan fest, zitiert die Welt einen Sachstandsbericht: „Im Internet kursieren Erklärungen afghanischer Islamisten, in denen die Bundeswehr der Tötung von Moslems in dem Land beschuldigt wird.“ Deutsche Sicherheitsbehörden seien „entsprechend nervös“.

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