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Jackson in der Schuldenfalle

Vom Regen in die Traufe: Selbst wenn Jackson von den Mißbrauchsvorwürfen frei gesprochen wird, könnte es der King of Pop künftig schwer haben. Schließlich soll er millionenfach verschuldet sein.

Dies zumindest behauptet der Buchhaltungsexperte John Duross O’Bryan. Vor Gericht erklärte dieser nämlich, dass Michael Jackson von 1999 bis 2003 – in der Zeit des angeblichen Missbrauchs eines 13-jährigen Jungen – „20 bis 30 Millionen Dollar“ über seinen Einkünften gelebt hätte. Mittlerweile seien die Schulden auf 224 Millionen US-Dollar angestiegen.

Laut Staatsanwaltschaft sei dieser Schuldenberg Auslöser für eine geplante Entführung des 13-Jährigen sowie seiner Familie gewesen. Die kurz zuvor ausgestrahlte TV-Doku, in der Jackson zugegeben hatte, mit dem Jungen in einem Bett geschlafen zu haben, hätte ihn in Panik versetzt. Die Verteidigung hingegen ist davon überzeugt, dass Jackson durchaus Herr seiner Schulden sei – eine weitere Tournee, der Verkauf seiner Sony-Anteile oder Produkte unter seinem Namen hätten die erforderliche Summe eingespielt. Auch Prozessbeobachter sprechen angesichts der Argumente der Staatsanwaltschaft von einem zu „großen Sprung in der Logik“.

Doch auch die Aussage von Jacksons Ex-Frau Rowe scheint ins Wanken geraten – die ursprünglich von der Anklage geladene ehemalige Krankenschwester beschrieb Jackson als „übertrieben großzügig“ sowie als einen „großartigen Vater“. Laut einem Polizisten habe sie den Sänger in der polizeilichen Vernehmung hingegen als „Soziopathen“ bezeichnet, der seine Kinder als „Besitztümer“ bezeichne und alles andere als ein guter Vater sei.

Quelle: http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~EA10166B884854C2A92AC7DC510650FB5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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