Politik

Hatten die London-Bomber das Parlament im Visier?

Die Attentäter, die am 7. Juli beinahe zeitgleich vier Bomben in Londoner U-Bahnen und einem Doppeldecker-Bus zündeten, könnten es ursprünglich sogar auf das britische Parlament abgesehen gehabt haben.

Wie Spiegel.de berichtet, hatte der Attentäter Mohammad Sidique Khan erst vor einem Jahr das englische Unterhaus besucht. Er habe eine Gruppe von Schulkindern begleitet, an deren Schule er als Hilfslehrer gearbeitet habe.

Die englische Tageszeitung Mirror vermutet inzwischen, dass die Attentäter sich nicht freiwillig in die Luft sprengten: Wahrscheinlicher sei, dass ihnen von Hintermännern gesagt wurde, ihnen bliebe genug Zeit zur Flucht. Um Spuren zu verwischen, seien die Sprengsätze aber doch sofort gezündet worden. Im Falle einer Festnahme, so der Mirror, hätte sonst die Gefahr bestanden, dass die Attentäter ausgepackt und die Fahnder direkt zu den Drahtziehern geführt hätten.

Für diese Vermutung spricht laut BILD.de auch, dass sich die Terroristen sowohl Hin- als auch Rückfahrkarten gekauft hatten – reichlich unsinnig, wenn man ja eigentlich vorhat, sich auf halber Strecke sowieso in die Luft zu pusten. Und wozu Parkscheine für die Autos – Strafzettel werden doch eh nicht ins Jenseits zugestellt?

Shopping-Tipp:

Terror im Dienste Gottes
Terror im Dienste Gottes

Shopping-Tipp:

Die neuen Kreuzzüge
Die neuen Kreuzzüge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.