Politik

Guttenberg angeblich frühzeitig über Kundus-Angriff informiert gewesen

Weekly German Government Cabinet Meeting

Das Verteidigungsministerium weist die Vorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg zurück, dass er schon frühzeitig den Bericht über den „Kundus-Angriff“ des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) erhalten haben soll. Guttenberg hat trotz des angeblichen Berichts auf einer späteren Pressekonferenz den Einsatz als „militärisch angemessen“ bezeichnet. Somit hätte er der Bevölkerung vorgelogen, dass der Einsatz militärisch notwendig und die Zivilopfer sehr gering waren.
[ad#468×60]Laut dem streng geheimen Bericht der IKRK sollen bei dem Einsatz 74 Zivilopfer zu beklagen sein. Somit hätte das IKRK den Einsatz als nicht mit dem Völkerrecht in Einklang zu bringen bezeichnet.

Auf Befehl des Bundeswehr-Oberst Klein wurden bei dem „Kundus-Angriff“ zwei Tanklastzüge von NATO-Einheiten bombardiert. Der Grund hierfür war, dass der Oberst ein Anschlag auf NATO-Truppen befürchtete. Laut dem IKRK bestand jedoch nie eine direkte Bedrohung für die Truppen, da es unwahrscheinlich war, dass die Taliban die Tanklastzüge für einen Anschlag nutzen, da der Rohstoff viel zu wertvoll war. Ein Verkauf wäre für die Taliban somit deutlich lukrativer gewesen.

Maßgeblich an allem waren wohl auch KSK-Soldaten beteiligt. Die Einsätze dieser Kommando Spezialkräfte sind stets hoch geheim – wie es jedoch zu so einer Fehleinschätzung, trotz so gut geschultem Personal vor Ort kommen konnte, ist unklar. Nun bleibt nur noch abzuwarten wie Guttenberg mit den Anschuldigungen umgeht.

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gRJqYO6C9kN4qdlZyJuoBvdeB53Q

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