Vermischtes

Kardinäle wollen Ratzinger als Papst

Auch wenn sich Kurienkardinal Joseph Ratzinger selbst bislang nicht als neuen Papst sehen will: Die Chancen stehen gut, dass mit dem 77-Jährigen der erste Deutsche seit 500 Jahren das Pontifikat übernimmt.

Grund: Etwa 40 bis 50 Kardinäle des am Montag beginnenden Konklave sollen sich in einem internen Treffen bereits auf Ratzinger als neuen Papst verständigt haben. Das wäre beinahe die Hälfte der bei den Papstwahlen stimmberechtigten 115 Kardinäle. Allerdings wird für die Wahl des Stellvertreters Christi eine Zweidrittelmehrheit benötigt. Das entspräche den Stimmen von mindestens 77 Kardinälen.

Da Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation für seine konservative Linie bekannt ist, hat sich angeblich im Vatikan auch bereits eine Opposition unter den Kardinälen gebildet: Sie wollen einen liberaler eingestellten Kirchenmann für die Nachfolge auf dem Papststuhl aufstellen.

Quelle: http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=topNews&storyID=707560&section=news

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