Politik

Maschadows Tod vom Geheimdienst inszeniert

Lief die Tötung des früheren tschetschenischen Präsidenten Maschadow ganz anders ab, als von offizieller russischer Seite verlautbart? Die Erstürmung seines Verstecks soll inszeniert worden sein, weil der Inlands-Geheimdienst FSB Maschadow schon zuvor ermordet haben soll.

Wie die russische Zeitung „Moskowski Komsomolez“ berichtet, sei Aslan Maschadow schon Tage vor dem medienwirksamen Sturm auf sein angebliches Versteck am 8. März von tschetschenischen Kräften verhaftet worden.

Truppen des stellvertretenden tschetschenischen Ministerpräsidenten Ramsan Kadyrow hätten demnach Maschadow festgenommen, verhört und an den russischen Geheimdienst überstellt.

Dieser habe Maschadow dann umgebracht, so dass der frühere Präsident bereits tot in das Dorf Tolstoj-Jurt gebracht wurde, bevor er dort für die offizielle Version ein zweites Mal bei einer Explosion ums Leben kommen musste.

Weil das stark beschädigte Haus später durch Sicherheitskräfte vollständig gesprengt wurde – angeblich, weil dort eine Sprengfalle installiert war – glaubt nicht nur die russische Journalistin Anna Politkowskaja, dass Spuren verwischt und Beweise vernichtet werden sollten. So fragte die Tschetschenien-Expertin öffentlich: „Können sie keine Sprengfallen entschärfen, ohne das gesamte Haus zu sprengen?“

Quelle: http://www.netzeitung.de/ausland/329942.html

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