Wissenschaft & Forschung

Hitler war der Bombe näher als gedacht

Ein am 14. März erscheinendes wissenschaftliches Buch heizt Spekulationen an, Adolf Hitler könnte der Atombombe doch näher gewesen sein als bislang gedacht. Deutsche Forscher sollen 1944 und 1945 mehrere nukleare Bomben zu Testzwecken gezündet haben.

Entsprechende Beweise will der Historiker Rainer Karlsch während der vierjährigen Recherche zu seinem demnächst erscheinenden Buch „Hitlers Bombe“ gesammelt haben. Demnach stand „das Deutsche Reich kurz davor, den Wettlauf um die erste einsatzfähige Atomwaffe zu gewinnen“.

Bei seinen Nachforschungen stieß Karlsch auf alte Forschungsberichte, Konstruktionspläne, Luftbilder, Tagebücher beteiligter Wissenschaftler sowie Protokolle russischer und amerikanischer Spione. Auch physikalische Messungen und Bodenanalysen seien in seine Arbeit eingeflossen. Das Ergebnis: Hitlers Wissenschaftler arbeiteten mit Hochdruck an atomaren Waffen.

Von 1944 bis kurz vor Kriegsende 1945 hätten die Forscher in Versuchsanlagen auf Rügen und in Thüringen mehrere nukleare Sprengsätze gezündet, bei denen hunderte Kriegsgefangene und Häftlinge ums Leben gekommen seien.

Bei seinen Recherchen stieß Karlsch auch auf den Entwurf für ein Patent auf Plutoniumbomben. Datum: 1941. Sogar Hinweise auf den ersten funktionstüchtigen deutschen Atomreaktor will der Historiker entdeckt haben. Dieser habe im Großraum Berlin gestanden.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,344629,00.html

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