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Tarantino wieder im Spiel um Bond 21?

Noch ist unklar, wer als neuer James Bond in die Fußstapfen von Pierce Brosnan tritt. Nur eines scheint sicher: Das neue Abenteuer soll mit weniger Spezialeffekten auskommen. Die 007-Verantwortlichen liebäugeln mit einer Adaption des ersten Bond-Romans „Casino Royale“. Damit könnte Quentin Tarantino im Poker um den Regiestuhl wieder mit von der Partie sein.

Schon vor einem Jahr hatte der Regisseur von Kultfilmen wie „Pulp Fiction“ und „Kill Bill“ seine Idee von einem neuen James Bond vorgestellt: Das 1953 erschienene Buch „Casino Royal“, in dem Autor Ian Fleming seinen Topspion James Bond zum ersten Mal vorstellt, sollte als Vorlage für eine auf die Charaktere fokussierte Bond-Umsetzung dienen.

„Ich glaube, dass ich es richtig machen würde“, hatte Tarantino damals der „New York Daily News“ erzählt, gleichzeitig aber seine Zweifel an der Machbarkeit ausgedrückt: „Allerdings bin ich nicht sicher, ob die Produzenten der Serie zustimmen würden.“

Nun haben sich Produzenten offenbar genau für diese Form der Umsetzung des „Casino Royale“-Stoffes entschieden, ohne dabei jedoch den Namen Tarantino explizit ins Spiel zu bringen.

Möglicherweise waren ja aber Tarantinos Argumente schlagend: „Wäre es nicht großartig, einmal einen Bond-Film zu haben, der statt 115 Millionen Dollar nur etwa 40 Millionen kostet? Und wir würden unseren Job sicher gut machen, vielleicht sogar die Kritiker überzeugen – und dann wären alle wieder dick im Geschäft.“ Wie zu den besten Bond-Zeiten.

Sollte Tarantino tatsächlich die Regie des 21. Bond-Abenteuers übernehmen, könnte übrigens auch Pierce Brosnan noch ein letztes Mal in den Smoking des smarten Geheimagenten Ihrer Majestät schlüpfen. Entsprechende Pläne hatten Brosnan und Tarantino zumindest im April geschmiedet.

Quelle: http://www.szon.de/news/kino/aktuell/200411280195.html

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