Politik

Bush bei TV-Duell mit „Mann im Ohr“

Eine seltsame Beule unter dem Jackett von US-Präsident George W. Bush beim ersten TV-Duell lässt die amerikanische Gerüchteküche hochkochen: „Dabbeljuh“ soll verkabelt gewesen sein – ein ferngesteuerter US-Präsident, der von seinem Berater per „Knopf im Ohr“ eingeflüstert bekam!

Einige Kameraeinstellungen zeigten Amtsinhaber Bush beim ersten Fernsehduell mit Herausforderer John Kerry am 30. September mit einer merkwürdig eckigen Ausbuchtung unter dem Rücken seines Jacketts. Versteckte sich hier ein Funkempfänger, über den der US-Präsident von einem gewieften Taktiker – vermutlich Bush-Berater Karl Rove – von außerhalb des Studios die passenden Worte eingeflüstert bekam?

Genaue Beobachter konnten feststellen, dass Bush während der Debatte mit Kerry mehrfach mit seltsam leeren Gesichtsausdruck ins Leere starrte und unangenehm lange schwieg. Ganz so, als höre er gerade seinem „Mann im Ohr“ zu.

Immer wieder griff George W. Bush dabei in die Innentasche seines Jacketts. Dabei konnte der Eindruck entstehen, der Präsident müsse etwas an einem Gerät nachjustieren. Brüllte Rove ihm zu laut ins Ohr?

Schon bei früheren Reden des Präsidenten wurde spekuliert, ob Bush über einen kleinen Funkempfänger im Ohr Anweisungen erhält. Auf einem Reuters-Foto ist zudem eine auffällig helle Stelle hinter Bushs rechtem Ohr zu erkennen. Klebt hier der Mini-Funkempfänger?

Eine Sprecherin sagte, die Beule im maßgeschneiderten Jackett des Präsidenten sei lediglich eine Falte gewesen. Warum sie rechteckig war, konnte sie allerdings nicht beantworten.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,322451,00.html

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