Wirtschaft

Nach GMail kommt nun der GBrowser

Ja, so ein Börsengang spült reichlich Geld in die Kassen. Nur wohin damit? Das fragte sich auch Google und fand eine Antwort: Ein Teil des Erlöses von 1,67 Milliarden Dollar fließt in die Entwicklung eines eigenen Internetbrowsers. Codename: GBrowser.

Nach dem eigenen Freemail-Dienst GMail und der angeblichen Entwicklung eines eigenen Instant-Messaging-Services rumort es online wieder einmal heftig rund um den Suchmaschinenbetreiber Google.

Der Anlass: Google hat in den letzten Wochen gleich einen ganzen Stall von Software-Experten angeheuert, die über reichlich Erfahrung in der Programmierung von Internet-Browsern verfügen.

Darunter sind unter anderem vier Ex-Mitarbeiter von Microsoft, die für Bill Gates vornehmlich an der Entwicklung des marktbeherrschenden Internet Explorers gearbeitet haben, ehe sie sich mit eigenen Firmen selbstständig machten. Zu den „Noogles“, wie Google neue Mitarbeiter intern nennt, gehört auch Joshua Bloch, der bei Sun Microsystems Hauptentwickler der Programmiersprache Java war.

Starke Indizien für einen Browser aus der Hause Google lassen sich auch bei einem Whois-Lookup zum Beispiel über Register.com finden: Dort ist bereits seit dem 26. April 2004 die Domain gbrowser.com registriert: Auf Google Inc.

Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39126145,00.htm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.