Wirtschaft

Selbstmord wegen Schmiergeld-Skandal?

Der Sohn des Hyundai-Gründers, Chung Mong Hun, ist aus dem 12. Stock des Hyundai-Firmensitzes in den Tod gesprungen. Er soll Millionenzahlungen an Nordkorea durch Bilanzfälschung verschleiert haben.

Gegen Chung wurde wegen illegaler Zahlungen an Nordkorea in Höhe von 100 Millionen Dollar im Vorfeld des innerkoreanischen Gipfeltreffens im Juni 2000 ermittelt.

Als Top-Manager des Hyundai-Konzerns soll er die Zahlung durch Manipulation der Hyundai-Bilanzbücher ermöglicht haben.

Zuletzt war Chung Chef von Hyundai-Asan, einer Hyundai-Tochter, die in mehreren Joint-Ventures mit Nordkorea zusammenarbeitet.

Nach Bekanntwerden des Skandals hatte der scheidende Präsident Kim Dae Jung eingeräumt, von dem Geldtransfer gewusst zu haben. Die südkoreanische Regierung habe ihr Einverständnis zu der Zahlung durch Hyundai gegeben.

Der Konzern wollte mit den Geldern die Rechte zur Ausführung von Wirtschaftsprojekten in Nordkorea erwerben.

Quelle: http://www.welt.de/data/2003/08/04/145331.html

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