Wissenschaft & Forschung

In der Höhle von Johannes dem Täufer

Sie ist 24 Meter lang und 3,5 Meter breit – und möglicherweise eine archäologische Sensation: Ein britischer Forscher will die Höhle gefunden haben, in der Johannes der Täufer vor 2000 Jahren wirkte.

Die Höhle liegt nahe der Siedlung Ain Karim westlich von Jerusalem – also genau dort, wo Johannes der Täufer geboren und aufgewachsen sein soll.

Im Inneren der Höhle fand der britische Wissenschaftler Shimon Gibson ein großes Taufbecken für bis zu 30 Menschen, außerdem Tonscherben, Münzen, Kleidungsreste und Spuren ritueller Feuerstellen.

Die Wände der Höhle sind übersät mit Zeichnungen, von denen eine die Figur eines Mannes mit einem Stab zeigt. Die Malerei soll an frühbyzantinische Darstellungen von Johannes dem Täufer erinnern. „Darstellungen des Johannes in Taufszenen zeigen ihn stets mit zum Segen erhobenem rechten Arm und dem Stab in der Linken“, erklärt der Forscher. Gibson vermutet, dass die Höhle nach dem Tod des Bußpredigers im 4. oder 5. Jahrhundert zu einer Pilgerstätte wurde.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/387/37350/

1 comment

  1. Karlie

    „…rituelle Feuerstellen…? Wow!
    Alles was diese Herren nicht erklären können (oder wollen) muss rituell – religiös – oder sonst was sein. Es muss ja passend gemacht werden. Genau wie die Ägyptischen Pyramiden ja angeblich „Grabmähler“ sein müssen.
    Würde in 10.000 Jahren ein „Handy“ gefunden, so wäre auch dieses ganz sicher ein ritueller Gegenstand.
    Den trugen die Menschen damals als Schutz vor bösen Wissenschaftlern. 😉

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