Wissenschaft & Forschung

Ärzte therapierten Napoleon zu Tode

Woran ist Napoleon Bonaparte in Wahrheit gestorben? Bislang galten die Theorien von einer Arsen-Vergiftung oder Magenkrebs als wahrscheinlichste Todesursache. Nun gibt es neue Indizien: Napoleons Ärzte sollen ihn mit Einläufen und Brechmitteln zu Tode therapiert haben.

Der amerikanische Gerichtsmediziner Steven Karch will Hinweise gefunden haben, dass der Übereifer von Napoleons Ärzten während seiner letzten Lebensjahre im Exil auf St. Helena den Tod des einstigen Herrschers herbeigeführt hat.

Um Napoleons Schmerzen zu lindern, habe man ihm täglich Einläufe verpasst und Brechmittel eingeflößt. Salzmangel, Herzrhythmusstörungen und schließlich die Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn hätten Napoleons Organismus mit fatalen Folgen geschwächt.

„Es war ein Fehler der Ärzte“, glaubt Karch. 600 Milligramm Quecksilberchlorid, die ihm außerdem verabreicht worden waren, ließen Napoleons geschwächten Körper dann endgültig kollabieren. Diese Dosis war fünfmal höher als normal.

Quelle: http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/index.html?id=527351&nv=cp_L1_rt

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