Politik

Finanzierte saudischer Geheimdienst 9/11?

Ein Ägypter mit deutschem Pass soll der „Missing Link“ sein, der die saudi-arabische Regierung unmittelbar mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in Verbindung bringt.

Der Ägypter Reda Seyam, der seit den 80ern in Deutschland lebt und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, steht in Verdacht, die Al-Kaida-Terroranschläge auf Bali finanziert zu haben. 2002 kamen dabei 202 Menschen ums Leben.

In Deutschland läuft zurzeit wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ein Ermittlungsverfahren gegen Seyam. Bei den Ermittlungen entdeckte nun der Bundesnachrichtendienst BND, dass Seyam in den 90er Jahren wiederholt von zwei saudi-arabischen Unternehmen angeheuert wurde.

Die fraglichen Firmen, die Twaik Group und Rawasin Media Productions, sollen tatsächlich Tarnfirmen des saudischen Geheimdienstes GID sein. Während seiner Tätigkeit für diese Firmen soll Seyam mehrfach mit Jets des GID zwischen Saudi-Arabien und Europa gependelt sein.

Eigentümer der Firma Twaik ist Prinz Turki bin Faisal al Saud, der von 1978 bis 2001 auch den Geheimdienst GID führte. 14 Tage vor 9/11 trat Turki aber überraschend von seinem Posten beim GID zurück.

Neben Seyam gibt es noch einen weiteren Verbindungsmann zwischen dem saudischen Geheimdienst und Al Kaida: Der in Hamburg wohnende Syrer Mamoun Darkanzanli wird verdächtigt, Kontakt zur Hamburger Terrorzelle um Mohammed Atta gehabt zu haben. Von Twaik erhielt Darkanzanli zwischen 1995 und 1998 rund 250.000 US-Dollar – angeblich zum Aufbau einer Autovermietung.

Fremde Regierung half Terror-Piloten

Quelle: http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/280082.html

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.