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Vorwurf: Frentzen hielt Schumi Rücken frei

Heinz-Harald Frentzen steht unter Verdacht, beim Grand Prix in Monza bewusst in den Titelkampf eingegriffen zu haben: Er soll Schumachers WM-Rivalen in der 40. Runde gezielt behindert haben.

Während der Überrundungen in just dieser Runde machte der Mönchengladbacher zwar brav Platz für Ferrari-Pilot Michael Schumacher. Als kurz darauf aber dessen Konkurrenz Juan-Pablo Montoya im Williams-BMW auf ihn auflief, blockierte er ihn für drei lange Kurven. Montoya verlor dadurch wertvolle Sekunden auf Schumacher, so dass er ihn nicht mehr einholen konnte.

„Er hat mich beim Überrunden im entscheidenden Moment aufgehalten“, wetterte Montoya in Richtung Frentzen, „Danach machte es für mich keinen Sinn mehr, Michael Schumacher zu attackieren.“

Auch Gerhard Berger erhebt entsprechende Vorwürfe gegen den Sauber-Piloten: „Wenn es Absicht war, dann war es Betrug.“ Auch für BMW-Sportchef Mario Theissen ist die Sache klar: „Er hat bei der Überrundung in die Renn-Entscheidung eingegriffen.“

Frentzen, dessen Team Sauber von Ferrari mit Motoren beliefert wird, ist sich unterdessen keiner Schuld bewusst: „Ich habe keine Order bekommen, Montoya aufzuhalten.“

Unterstützung erfährt der Mönchengladbacher von seinem Teamchef Peter Sauber: „Es gab und gibt zwischen Ferrari-Rennleiter Jean Todt und mir keine Absprachen bezüglich des Rennverlaufes. Es gab und gibt auch keine Anweisungen von mir an unsere beiden Piloten, wie sie sich zu verhalten haben, wenn im Rennen Rot, Silber oder Weiß-Blau im Rückspiegel auftauchen.“

Quelle: http://www.n-tv.de/3184530.html

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