Wissenschaft & Forschung

Der Mars: Doch schon immer staubtrocken?

Die Theorie von den Wasservorkommen auf dem Mars gerät ins Wanken: NASA-Forscher haben jetzt belegt, dass sich das Eisenoxid, das den Mars rot färbt, auch ohne Wasser gebildet haben könnte.

Bislang war man davon ausgegangen, dass gewaltige Wassermassen in der Vergangenheit das Eisen aus dem Marsgestein gelöst haben. Das Eisen wiederum oxidierte und gab unserem Nachbarplaneten seine typische rostrote Färbung.

Im Laborversuch wurden jetzt Mars-Bedingungen künstlich nachgestellt: Bei minus 60 Grad Celsius und in einem der Mars-Atmosphäre entsprechenden Gasgemisch färbte sich Eisen unter ultravioletter Bestrahlung innerhalb einer Woche tatsächlich rostrot. Ohne dass auch nur ein Tropfen Wasser am Prozess beteiligt gewesen wäre.

Hat es aber niemals Wasser auf dem Mars gegeben, ist es auch höchst unwahrscheinlich, dass sich dort jemals Leben entwickelt haben könnte.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,264274,00.html

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