Politik

Geheime Kerker der CIA auch in Osteuropa?

An acht Standorten, die über die ganze Welt verteilt sind, soll der US-Auslandsgeheimdienst CIA ein Netz von geheimen Gefangenen-Lagern unterhalten. Nur eine Handvoll Personen ist nach Informationen der Washington Post über diese so genannten „Black Sites“ informiert, in denen mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen verhört werden.

Neben Standorten in Thailand und Afghanistan sollen sich einige der verdeckten Lager auch in „mehreren Demokratien in Ost-Europa“ befinden. Offenbar handelt es sich bei den Gefängnissen um ehemals sowjetische Einrichtungen. In welchen osteuropäischen Staaten diese liegen, ist der Post anscheinend bekannt. Auf Wunsch von US-Vertretern hält die Zeitung diese Informationen nach eigenen Angaben aber zurück.

In den Gefängnissen werden angeblich mehr als 100 Terror-Verdächtige festgehalten – darunter offenbar auch etliche ranghohe Al-Kaida-Mitglieder.

Der Kreis der Eingeweihten soll sich auf eine „Handvoll US-Beamter sowie den Präsidenten und Geheimdienstchefs der Gastländer“ beschränken.

Laut Washington Post weigert sich die CIA standhaft, die Existenz der Geheim-Gefängnisse zuzugeben.

Im Juni gab es bereits Spekulationen, dass die USA geheime Gefangenen-Lager auf Hochseeschiffen im Indischen Ozean betreiben könnte.

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