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Formel 1 rätselt über Schnelligkeit von Red Bull

F1 Grand Prix of Australia - Race

Die Formel 1 Saison 2010 ist gerade einmal zwei Rennen alt und schon scheint es mit dem Boliden des Red Bull Teams ein neuerliches Wunderwerk der Technik zu geben. Nachdem es im vergangenen Jahr Superhirn Ross Brawn, inzwischen in Diensten von Mercedes GP, vorbehalten war, die Konkurrenz mit dem Doppeldiffusor zu verblüffen, sorgt nun Red Bull bei den anderen Teams für Rätselraten. Sicher scheint derzeit nur zu sein, dass sich die Boliden von Sebastian Vettel und Mark Webber zwischen Qualifying und Rennen automatisch verändern.

Scheinbar wie von Geisterhand scheinen sich die Boliden im wahrsten Sinne des Wortes „über Nacht“ tieferzulegen. Jeder nur laienhaft interessierte Motorsport-Fan weiß, dass die Boliden in der Fomel 1 mit tieferer Bodenlage auch schneller werden. Seit dem Beginn der Saison gab und gibt es die verschiedensten Gerüchte, wie es Red Bull gelingt, seine Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber mit einem derart schnellen fahrbaren Untersatz auszustatten und ob vor allem ob die verwendete Technik legal ist.

Die von der Konkurrenz favorisierte Variante geht inzwischen von einem Gas aus, das sich in der Zeit zwischen Qualifying und Rennen komprimiert und die Boliden dadurch tieferlegt. Selbst Williams-Cheftechniker Sam Michael lobt Red Bull für diese Meisterleistung und geht davon aus, dass diese Technik legal sei. Schuld an dem Wirrwarr, ähnlich wie im letzten Jahr beim Doppeldiffusor, ist wieder einmal der Paragraphendschungel im Regelwerk der Formel 1, das sich teilweise selbst widerspricht.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2010/04/Bodenhoehe_Red_Bulls_Trick_gelueftet_10040131.html

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