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Can you digg it, Rupert?

In den USA gehört der Social-Bookmark-Dienst digg.com zu einem der Motoren des Web2.0, der täglich Abertausende Besucher auf andere Websites schaufelt und durch diesen massiven Traffic regelmäßig Server kollabieren lässt. „Gediggt werden“ ist quasi Segen und Fluch zugleich. Jetzt soll Digg-Gründer Kevin Rose angeblich in Übernahmeverhandlungen stehen: Wie Michael Arrington von Techcrunch erfahren haben will, soll Rupert Murdochs News Corp. an dem Startup aus San Francisco interessiert sein.

Mindestens 150 Millionen Dollar will Rose laut Bericht für seine Traffic-Maschine sehen. Ein schriftliches Angebot liegt Digg bislang aber wohl weder von News Corp. noch von einem der anderen Interessenten vor.

Streitpunkt scheinen wohl die Userzahlen zu sein: Während Digg behauptet, dass monatlich rund 20 Millionen Unique Visitors auf die Seite zugreifen, weist die Statistik von Comscore lediglich 1,3 Millionen UV aus.

Ungünstig dürften sich auch die immer ausgefeilteren Manipulationen auswirken: Communities wie Spike the Vote! dienen allein dem Zweck, Websites seiner Mitglieder gezielt auf die Digg-Startseite zu diggen, um deren Traffic massiv zu pushen. „Korrumpieren auf hohem Niveau“ nennt Logic’s Heaven das.

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