Sport

Armstrong soll 1999 gedopt haben

Schwere Vorwürfe gegen Lance Armstrong: Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger soll bei seinem ersten Toursieg 1999 gedopt gewesen sein. In eingefrorenen Urinproben des Amerikaners sei die verbotene Substanz Epo nachgewiesen worden.

Beinahe genau vier Wochen nach seinem siebten Sieg in Folge bei der Tour de France senkt sich ein Schatten auf den Saubermann des Profi-Radsports: Wie die französische L’Equipe schreibt, habe Armstrong 1999 das Blutdoping-Mittel Erythropoetin (EPO) eingenommen.

Erythropoetin ist ein Glykoprotein-Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) steigert. Je mehr rote Blutkörperchen im Blut zur Verfügung stehen, desto mehr Sauerstoff kann der Organismus den Zellen zuführen – der Körper wird leistungsfähiger.

Bei Wikipedia heißt es:

Aus diesem Grund wird EPO spätestens seit dem Jahr 1998 zu Doping-Zwecken missbraucht. Vor allem Ausdauersportler profitieren von der Wirkung; durch den erhöhten Anteil an Erythrozyten im Blut steigt allerdings die Gefahr von Blutgerinnseln. EPO wurde mit der gewichtigen Nebenrolle, die es bei der Tour de France 1998 unter anderem durch Funde bei der Festina-Mannschaft erlangte, Inbegriff der leistungssteigernden, aber nur schwer nachweisbaren Sportdroge.

In insgesamt sechs eingefrorenen Urin-Proben, die während der Tour de France 1999 genommen wurden, habe das französische Doping-Labor Châtenay-Malabry EPO nachweisen können. Eine Kopie der entsprechenden Urin-Analysen hat L’Equipe offensichtlich heute veröffentlicht – online ist das brisante Dokument leider nicht zu finden.

Auf seiner Homepage streitet Lance Armstrong alle Vorwürfe ab.

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2 comments

  1. Volle-Pulle-Ulle

    Krass, aber wer hat das nicht selbst schon mal vermutet? Diese übermenschlichen Leistungen konnten ja eigentlich kaum ohne Doping erbracht werden. Wenn da mal kein handfester Skandal draus wird, bei dem das Ansehen des „Saubermanns“ gründlich demontiert wird.

  2. Tommy

    Selbst wenn es stimmt,bleiben 6 Siege ohne Doping (da gab es die neuen Testmethoden schon)
    Er bleibt trotzdem der beste Fahrer aller Zeiten,da können sich die von Neid zerfressenen Franzosen noch so sehr anstrengen

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