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Monthly Archives: Januar 2006

In eigener Sache

Klausurbedingte Auszeit

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Weil ich schon gefragt werde, warum hier die letzten Tage so wenig passiert: Ich stecke gerade mitten in den Klausuren. Heute war Allgemeines und Medien-Recht dran, morgen soll ich mich über Kommunikationstheorie und Medienethik auslassen. Was mir die Kunczik-Zipfels dieser Welt nicht unbedingt einfach machen. Also heute nochmal büffeln, morgen ein bisschen Halbwissen aus dem Kurzzeitgedächtnis abzapfen – und ab Mittwoch geht’s hier dann wieder mit verschärftem Tempo weiter.

Wirtschaft

SuperCompany: BOO oder Coup?

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Unterm Strich haben wir ja Recht behalten, als wir Ende 2004 den Abgesang auf Dotcomtod angestimmt hatten. Immerhin heißt das in dieser Woche von den Toten zurückgekehrte Schreckgespenst aller überhypten Unternehmen ja nun BooCompany.

BooCompany ist eigentlich unspektakulär – bis auf den neuen Namen und die Ausrichtung auf „exitorientierte Unternehmensmeldungen“ aus nun allen Branchen ein 1:1-Klon von Dotcomtod. Viel spannender ist eigentlich der Coup, der dct-Gründerin Lanu mit der Erschaffung des BooCompany-Gegenpols SuperCompany.de gelungen ist. Mehr lesen

Politik

Wie kam Osthoff an ihr eigenes Lösegeld?

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Der Fall Osthoff ist sowieso schon nicht ganz einfach zu durchsteigen – und das liegt längst nicht nur an Susanne Osthoffs unverständlichem Interview im ZDF. Nun wird’s aber noch verworrener: Wie der Focus exklusiv berichtet, soll Osthoff zum Zeitpunkt ihrer Freilassung einen Teil des für sie gezahlten Lösegelds bei sich gehabt haben. Die Frage, wie sie an die Geldbündel im Wert von mehreren Tausend US-Dollar gekommen ist, lässt Raum für gewagte Spekulationen. Mehr lesen

Vermischtes

Bitte weiterklicken – es gibt hier nichts zu lesen

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Bitte weiterklicken! (Foto: stock.xchng)In Hollywood-Filmen gibt es ein todsicheres Mittel, um aus dem Nichts eine Meute Schaulustiger zu generieren: Man muss einfach nur einen schicken Cop hinter einem gelben Absperrband platzieren, der fortlaufend psalmodiert: „Bitte weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen. Es gibt hier absolut NICHTS zu sehen!“ Schwupps – schon sind sie da, die Horden von Gaffern. Ähnlich hat es heute Focus gemacht: Um 19:31 h schalteten die Münchner einen Artikel frei, der im Grunde nicht mehr sagt als „Bitte weiterklicken, es gibt hier nichts zu lesen. Es gibt hier absolut NICHTS zu lesen!“ Todsichere Methode, um meine Neugier zu wecken. Mehr lesen

Technik

Legten Trons Eltern wikipedia.de lahm?

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Aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg ist die Umleitung der Domain wikipedia.de auf den deutschsprachigen Bereich der Online-Enzyklopädie Wikipedia derzeit deaktiviert. Während der Wikimedia Deutschland e.V., gegen den die Verfügung erging, auf seiner Website bislang eine Stellungnahme ablehnt, will Golem.de von „Seiten der Wikipedia“ erfahren haben, dass die Eltern des Hackers Tron Antragsteller der einstweiligen Verfügung sind. Mehr lesen